Meine Schwerpunkte liegen auf der Behandlung von neurologischen Betroffenen (Aphasie und Dysarthrophonie) sowie Kindern mit phonologisch-phonetischen Verzögerungen.
Eine Aphasie kennzeichnet sich als eine erworbene Sprachstörung aufgrund einer Schädigung des Gehirns nach Abschluss der Sprachentwicklung. Die Symptome sind individuell zu betrachten. Der Ort der Läsion, der Schweregrad und persönliche Umstände sind einige der Parameter.
Mögliche sprachliche Symptome sind: Störungen des Sprachverständnisses, der Wortfindung oder der Wortformaktivierung. Auch das Lesesinnverständnis (Texte verstehen) oder die Schriftsprache (Rechtschreibung) können sich plötzlich als schwierig erweisen.
Bei einer Dysarthrophonie sind Teilbereiche des Sprechens aus dem Gleichgewicht geraten: Atmung - Stimme - Artikulation.
Kindliche phonologische Verzögerungen und Störungen sind Lautvertauschungen in der spontanen Sprache und beim Lesen (bspw. wird Roller wird als Holler ausgesprochen). Auch das Heraushören des Ziellautes (auditive Wahrnehmung) muss neu erlernt und stufenweise in die kindliche Aussprache integriert werden.
Als kindliche phonetische Störung gilt der Sigmatismus (Lispeln). Grund dafür ist eine Fehlfunktion und Erschlaffung (Hypotonie) der orofazialen Muskulatur, besonders der Zunge und Lippen. Eine offene Mundhaltung als Gewohnheit kann einher gehen. Als Folge kann die Nase nicht ihren natürlichen Abläufen folgen: erwärmen, befeuchten und reinigen der Atemluft.
Ich biete Hausbesuche im Raum Würzburg an.
Die Teletherapie erfolgt nach den Voraussetzungen des Versorgungsvertrag §7a (Telemedizinische Leistungen).